Mittwoch, 23.08.2017
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Verwaltungsgemeinschaft
NORDKREIS
WEIMAR

Weiterer Internetauftritt: www.heichelheim.de

Anzahl der Einwohner: 308 (Stand: 30.06.2016)
Grundfläche Gemarkung: 352,8 ha
Grundfläche bebaut: 24,4 ha
Bürgermeister: Alexander Ungert
Beigeordneter: Nicky Schwarz
Gemeindeanschrift: Hauptstraße 9, 99439 Heichelheim
Telefon: 03643-7790041
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sprechzeit: jeden Dienstag, 17.00 - 18.00 Uhr

aktuelle Hebesätze seit 2011:

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Gewerbesteuer

 

271 v. H.

389 v. H.

357 v. H.

 

Am Nordrand des Großen Ettersberges, wenige Kilometer von der Dichter- und Denkerstadt Weimar entfernt, liegt unsere kleine Gemeinde.

Der benachbarte Stausee, abseits vom lärmenden Verkehr, ist nicht nur von Anglern gefragt, er ist auch ein Ort ungestörter Zweisamkeit. Sollten Sie mit dem Fahrrad unterwegs sein, so wagen Sie einen Abstecher, es lohnt sich! Die von der Landwirtschaft genutzten Wege sind größtenteils befestigt und daher bestens geeignet für ausgedehnte Radtouren. An den heißesten Tagen im Jahr geht es bei uns buchstäblich auch heiß her. Es wird zum Tanz geladen, zum Kirmestanz in gemütlicher fast schon familiärer Atmosphäre im Hof der Gaststätte Akazienhof wird so manches Fass geleert.

Heichelheim hat eine Gesamtfläche von 350 ha, wovon 330 ha vorwiegend durch die Agrargenossenschaft Kleinobringen bewirtschaftet werden. Verkehrsmäßig ist Heichelheim über die Kreisstraße nach Kleinobringen angeschlossen, die letztlich in die B85 oder L 1054 einmündet. Die Kreisstadt Apolda ist ca. 18 km und Weimar 7 km entfernt.

Heichelheim ist ein Sackgassendorf. Auf einem Hügel am südlichen Ortsrand befindet sich die Kirche. Die technische Infrastruktur des Dorfes (Elektrokabel, Telefonkabel, Straßenbeleuchtung, Ortsverbindung nach Kleinobringen, Ortseingangsbereich an der Straße nach Schwerstedt) wurden in den Jahren 1993 und 1996 erneuert. Die Nachnutzung ehemaliger landwirtschaftlicher Gebäude hat sich durch die Ansiedlung zahlreicher Unternehmen sehr gut gestaltet. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte, in der Kinder ab 1,5 Jahren aufgenommen werden können. Der öffentliche Spielplatz wurde 1994 errichtet und 1997 erweitert.

Die Gegend um Heichelheim wurde schon früh besiedelt. Erste archäologische Funde datieren auf die frühe Eisenzeit (ca. 750-450 v.u.Z). Die erste gesicherte Erwähnung des Dorfes erfolgte 1123 in einer Urkunde des Erzbischofs Adelbert von Mainz für das Erfurter Marienstift als Huningleiba. Eine Kopie wird im Hauptstaatsarchiv München aufbewahrt. 1310 wandelte sich der Name zu Hichelleyben und seit der Mitte des 14. Jahrhunderts nennen Urkunden sowohl Hucheleiben, als auch Huchelnheim. Ab dem Beginn des 15. Jahrhunderts wandelte sich der Name über Huchulheim zu Huchelheim, Heuehelheim und schließlich seit 1789 Heichelheim.

Eine Pfarrei in Heichelheim wird erstmals 1430 erwähnt. Damals unterstand sie dem Patronat des Klosters Oldisleben und dem Dekanat von Großobringen. 1880 wurde die Pfarrstelle aufgehoben und die Kirche dem Pfarrer von Großobringen unterstellt.

1775 wurde ein großer Teil des Ortes mitsamt der Schule durch ein Großfeuer vernichtet. 1778 erfolgte der Wiederaufbau des alten Schulgebäudes. 1813 wurde der Ort im Umfeld der Befreiungskriege mehrfach geplündert. Im Jahr 1839 wurde ein neues Schulhaus errichtet. Der Nachbarort Kleinobringen wurde 1877 nach zahllosen Streitigkeiten von Heichelheim getrennt. 1884 erfolgte die Gründung der Ortsfeuerwehr. Ab Ostern 1886 wurde der Schulbetrieb auf zwei Klassen erweitert. 1890 bekam Heichelheim wieder einen Pfarrer. 1912 wurde schließlich Kleinobringen endgültig Filiale der Pfarrstelle Heichelheim. Ein Jahr später wurde die elektrische Beleuchtung eingeführt. Die Versorgung erfolgte durch das Elektrizitätswerk Oberweimar. 1922 schließlich erfolgte die Inbetriebnahme der Wasserleitung. Im Jahr 1931 wurde schließlich das Kirchspiel Heichelheim aufgelöst und Heichelheim und Kleinobringen dem Kirchspiel Großobringen zugeordnet.

Die Kirche ist auf St. Bonifatius geweiht und liegt auf einer kleinen Anhöhe außerhalb des Ortes. Zwischen 1738 und 1742 wurde sie umfassend um- und ausgebaut. Aus dieser Zeit stammt unter anderem der Altar.

1764 wurden aus den bisherigen zwei Glocken ein neues dreiteiliges Geläut angefertigt. 1852 bekam die Kirche eine neue Orgel. Im Jahr 1890 zersprang die mittlere Glocke des Geläuts. Nach deren Umguss ertönte sie in fis, während die große Glocke in fis und die kleine in cis erklingt. Im darauf folgenden Jahr wurde der Innenraum renoviert.

1892 wurde die Kirche durch Blitzeinschlag stark beschädigt. Unter anderem musste der Turm komplett neu gebaut werden. Zwei Jahre später wurde die komplette Nordwand des Gebäudes saniert. Eine weitere Sanierung fand 1934 statt. Hierbei wurde unter anderem ein Rundbogen aus dem 12. Jahrhundert und ein Grabgewölbe neben dem Altar freigelegt.

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Allgemeiner Notruf Polizei: 110

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Kontaktbereichsbeamter
Buttelstedt (Do 15-18 Uhr):
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Mi und Fr 13 – 7 Uhr des Folgetages
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Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
Zahnärztlicher Wochenendbereitschaftsdienst: 0180 5908077

Allgemeiner Notruf in
lebensbedrohenden Notfällen: 112

 

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